Mineralape
Paratacamit-(Ni)
David Hospital·CC BY-SA 4.0·Wikimedia

Paratacamit-(Ni)

Cu3(Ni,Cu)Cl2(OH)6
Trigonale IMA approved

Paratacamit-(Ni) ist ein seltener Kupfer-Nickel-Chlorid-Hydroxid-Mineral mit der chemischen Formel Cu3(Ni,Cu)Cl2(OH)6. Es gehört zum trigonalen Kristallsystem und kristallisiert in der Raumgruppe R-3. Dieses Mineral ist ein Mitglied der Taconitgruppe und wird durch seine monoklin ähnliche Struktur charakterisiert. Es zeigt typischerweise eine grün bis grünbläuliche Farbe, einen glasglänzenden bis stumpfen Glanz und eine relativ geringe Härte. Seine Dichte ist mittel, und es kommt häufig in Verbindung mit anderen sekundären Kupfermineralien vor. Paratacamit-(Ni) ist ein wäßriger Chloridmineral, das unter spezifischen geochemischen Bedingungen entsteht.

Zusammensetzung

Composizione (% in peso)
Cu
O
Cl
Ni
  • CuCopper45.1%
  • OOxygen22.7%
  • ClChlorine16.8%
  • NiNickel13.9%
  • HHydrogen1.4%

Überblick

Paratacamit-(Ni) ist ein seltener Kupfer-Nickel-Chlorid-Hydroxid-Mineral mit der chemischen Formel Cu3(Ni,Cu)Cl2(OH)6. Es gehört zum trigonalen Kristallsystem und kristallisiert in der Raumgruppe R-3. Dieses Mineral ist ein Mitglied der Taconitgruppe und wird durch seine monoklin ähnliche Struktur charakterisiert. Es zeigt typischerweise eine grün bis grünbläuliche Farbe, einen glasglänzenden bis stumpfen Glanz und eine relativ geringe Härte. Seine Dichte ist mittel, und es kommt häufig in Verbindung mit anderen sekundären Kupfermineralien vor. Paratacamit-(Ni) ist ein wäßriger Chloridmineral, das unter spezifischen geochemischen Bedingungen entsteht.

Etymologie

Der Name Paratacamit-(Ni) stammt vom griechischen Präfix 'para-', was 'neben' oder 'ähnlich' bedeutet, und 'Taconit', der Mineralgruppe, zu der es gehört, wobei der Suffix -(Ni) die Anwesenheit von Nickel anzeigt.

Geologische Genese

Paratacamit-(Ni) ist ein sekundäres Mineral, das durch die Verwitterung primärer Kupfersulfide in Gegenwart nickel- und chloridreicher Lösungen entsteht. Es kommt typischerweise in den oxidierten Zonen von Kupferlagerstätten vor und ist mit der Bildung wäßriger Chloridmineralien unter niedrigen Temperaturen verbunden.